Druckschrift 
5 (1802)
Entstehung
Seite
117
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Welt bestiege», und die sich auf demselbenblos durch die schändliche Nachsicht gegen dieSoldaten der Leibmache behaupteten wieließ sich von solchen Leuten etwas andreserwarten? Faßte ja einmahl ein Kaiserden ernstlichen Vorsatz, die Kriegszucht wie-der herzustellen, oder war er nicht mehr imStande, die unersättlichen Wünsche der Sol-daten zu bcsriedigen, so befand er sich inGefahr umgebracht zu werden, so wurde erwirklich umgebracht. Die Thronverandcrun-gcn ereigneten sich eben deswegen sehr hau-sig. Jede Armee hielt sich berechtigt, eineneignen Imperator zu wählen. Auch war esfür einen Monarchen sehr schwer, die Auf-merksamkeit über den ungeheuern, von so vie-len Feinden angefochtenen Staat, mit erfor-derlicher Sorgfalt und Genauigkeit zu führen.Die Kaiser mahlten sich daher gemeiniglichNegicrungsgchülfcn, und die römische Weltwurde daher oft von mchrcrn Kaisern zu-gleich beherrscht.

Commodus, der erste Kaiser dieses Zeit-alters, folgte seinem Vater, dem MarcusAurelius, der ihn kurz vor seinem Tode seine»

Freun-