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wollte diesen Kopf nicht sehen. Er bereisetedie Provinzen, die an der Empörung desCassius Antheil genommen hatten, behandeltesie aber als ein edler Menschenfreund, undließ niemand hinrichten. Selbst die Sena-toren , die mit dem Cassius verschworen wa-ren, verschonte er mit aller Strafe, und erbegnügte sich damit, ihnen blos einen allge-meinen Verweis zu geben. Nur wenige dervornehmsten Rädelsführer wurden hingerich-tet oder verbannt. Um nicht alles zu erfah-ren, ließ M. Aurcl die bey dem Cassius ge-fundenen Papiere verbrennen. Kurze Zeitdarauf endigte Faustina ihr Lcbeu an denFolgen der Gicht. Ihr Tod betrübte denM. Aurcl außerordentlich. Ihn über derenVerlust zu trösten, schrieb er an den Senat,könnte nur der Entschluß, keinen von denAnhängern des Cassius am Leben zu strafen.Um so weniger verdient die Sage, daß M..Aurcl den Tod der Faustina durch Gift be-schleunigt habe, geglaubt zu werden. Viel-leicht gehörte die Reise, die er damahls nachAthen machte, zu den Mitteln, ihn zu zer-streuen. Er ließ sich in die eleusinischcn Ge-heimnisse einweihen, und er erwarb sich bey
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