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durch die westlichen, und dann (124 — izi)durch die östlichen Provinzen; er wendete zudieser Reise also zehn Jahre an, und legte,um alles recht genau zu sehen, fast alle Wegezu Fuße zurück, und zwar eben so gut aufden becistcn Gipfeln der Alpen, als im bren-nenden Sande Lubiens. Ueberall, wo erhinkam, gab er Beweise seiner Negcntensorg-falt. Viele Städte, unter andern die StädteNicomcdia, Cäsarca undNicaa, die ein Erd-beben zerstört hatte, inglcichen Karthago, Je-rusalem, Palmyra u. a. m. wurden von ihmwieder hergestellt; viele, vornehmlich Athenund Rom, durch Platze, Tempel und andereöffentliche Gebäude verschönert. Hadrian waraber nicht allein als Regent, sondern auchals Gelehrter, als Mensch, einer vorzüglichenVerehrung werth. Man bewunderte in ihmeinen großen und einsichtsvollen Gönner derRedner, Dichter, Grammatiker, Philosophen,Mathematiker, Mahler und Tonkünstler.Man bewunderte den großen Umfang seinerGcistesthatigkcit., die ihm erlaubte, wahrendder Zeit, daß er selbst mit der Feder, arbei-tete, verschiedenen Secretären zu dictiren,und seinen Ministern Audienz zu ertheilen;
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