Druckschrift 
5 (1802)
Entstehung
Seite
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Trajan verfolgte seinen Sieg so standhaft undso glücklich, daß sich Dccebal (log) vor ihmniederwerfen, und einen Theil seines Reiches,nebst der Hauptstadt Zarmcgethusa, abtretenmußte. Bald (104) fiel es aber dem Deee-bal unerträglich, ein Unterthan der Römer zuseyn; er erneuerte vielmehr die Feindseligkeiten,lind suchte sich mit verschiedenen nahen undentfernten Volkern zu verbinden. Trajan rü-stete sich nun zur Vollendung dieses Kriegesmit der größten Sorgfalt. Den Marsch indas Land der Dacier trat seine Armee (105)über eine Brücke an, die unter die damahli-gen Wunder der Baukunst gehörte. In derGegend des heutigen Zcverins in Nicderun-gcrn, nicht weit vom eisernen Thore, in ei-ner Gegend, wo der Strom der Donau we-gen seines engen Bettes besonders reissendist, erhoben sich zwanzig Schwibbogen, dievon Grund aus 105 Fuß hoch, 6o breit,und jeder von dem andern 170 Fuß entferntwaren, lind diese crflaunenswürdige Brückewurde in einem Sommer angefangen undvollendet. Der Ausgang der Unternehmungentsprach den großen Zurüstungen zu dersel-ben vollkommen. Die Römer eroberten (106)

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