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5 (1802)
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folgern kam ihm auch keiner völlig gleich.Der Schauplatz seiner kriegerischen Unterneh-mungen» erstreckte sich von der Donau bis jzumTiger. Hier siegte er über die Parthcr, dorrüber die Däcicr. Die Dacier, deren Wohn-sitze sich von der Teis bis ans' schwarze Meererstreckten, standen um diese Zeit unter der.Regierung des 'muthigen und entschlossenenDecebals, der dem feigherzigen Domitian (90)einen jährlichen Tribut abgenöthigt hatte, und "der, weil er mit dem mächtigen Könige derParthcr in Verbindung stand, auch dem Tra-jan Trotz biethen zu können glaubte. Daherforderte er von demselben die Entrichtung desTributs. Trajan gab zur Antwort: er möchteihn erst überwinden. Die Dacicr streiftenhierauf in das an dem rechten Ufer der Do-nau liegende Gebieth der Römer. Nun zogTrajan (loi) mit einem großen und wohlgc-rüsteten Heere gegen sie zu Felde. Trajansiegte; aber die Zahl der römischen Verwun-deten war so groß, daß man nicht Lcincwandgenug zusammen bringen konnte, um sie ge-hörig zu verbinden. Trajan hatte es kaumbcinerkt, als er seine eignen Kleider zerriß,um Binden daraus machen zu lassen. Doch

Trajan