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in welchem sein Vater verschieden war. Dießwar in den cutilischcn Badern (bey dem jetzi-gen Lago di Contigliano in Campagna dtRoma). Sein Tod wurde, wie man erzählt,durch seinen Bruder Domitian, befördert, der,unter dem Vorwande, seine Fieberhitze abzu-kühlen, ihn in einen mit Schnee gefülltenKasten legen ließ. Des Titus letzte Wortewaren: „ nur Eins bereue ich ! „ Vielleichtdaß er seinen einer Verschwörung übcrwicse-nen Bruder lauger hatte leben lassen. Erwar, als er srarb, noch nicht volle 45 Zahrsalt. Wie viel Gutes hatte er noch für dierömische Welt thun können! Vielleicht wares aber ein Glück für seinen Ruhm, daß ihmsein Schicksal so wenig Zeit ließ, sich voneiner minder vortheilhaftcn Seite zu zeigen!
Wie unähnlich war diesem vortrefflichenBruder Domitian, der, ohne den Tod sei-nes Bruders abzuwarten, zu Pferde nachRom eilte, und sich von den Prätoriancrnzum Imperator ausrufen ließ- Bald raschund auffahrend, bald schleichend und zurück-haltend, handelte er hier unbesonnen, dort
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