Druckschrift 
5 (1802)
Entstehung
Seite
70
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Stadt liegenden, auf Befehl des Augustusausgegrabenen Bassin, vorstellen. Um dasVergnügen des Publicums zu vermehren, ließ«r kleine hölzerne Kugeln, die Anweisungenauf Eßwaaren, Kleidungsstücke, Gold- oderSilbergeschirre, Pferde und andres Vieh, in-gleichen Leibeigene, verschlossen, in das Thea-ter werfen. Hundert Tage lang dauerten dieseLustbarkeiten, und sie machten wenigstens demgemeinen Volke das Andenken des Titus umso unvergeßlicher! An dem Tage, an dem siesich schlössen, weinte Titus vor den Augen desganzen Volkes. Diese Thränen preßte ihmdas innige Vorgefühl seines nahen Todes aus.Vielleicht hatte er, bey seinem großen Eiferfür das Wohl der Unterthanen, die Kräfteseines Körpers zu sehr angestrengt, vielleichtauch dem Vergnügen des warmen Badenssich zu leidenschaftlich überlassen. Auf alle Fällescheint er die Annäherung seines Todes gefühltzu haben. Kurz darauf trat er eine Reisenach dem sabinischen Gebiethe an. Gleichim ersten Nachtlager überfiel ihn ein heftigesFieber. Dennoch ließ er sich in einer Sänfteweiter schaffen, um in dem Hause zu sterben,

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