Druckschrift 
5 (1802)
Entstehung
Seite
11
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ringt zu seyn, und es herrschte unter diesenJünglingen ein rühmlicher Wetteifer, durchentschlossene und muthige Thaten zu .glänzen.Die Belohnung der Tapferkeit gewahrte dieBeute, und wie freute sich nicht der Jüng-ling, der aus der Hand seines Edlen einschönes Strcitroß, eine blinkende Rüstungcmpficng! Die Ehre, die Waffen führen zudürfen, konnte blos die Versammlung desganzen Stammes, oder der ganzen Völker-schaft, zuerkennen. Der Vater, oder ein na-her Verwandter, oder ein Edler, überreichtedem Jüngling den Spieß und den Schild,den er auf seinen Kriegszügen führen sollte,und erst von diesem Augenblicke an hatte erdie Erlaubniß, in der Versammlung erschei-nen zu dürfen. In dieser wählte sich jederden Platz nach seinem Belieben. Da gabes keinen Präsidenten, keinen Direktor. NurAlter, Erfahrung, Kricgsruhm und Beredt-samkeit waren vermögend, die Versammlungauf den Vortrag eines Edlen aufmerksam zumachen. Den Benfall drückte man durch dasKlirren der an cinandergcsivPuen Spieße,die Mißbilligung durch Murren aus. Ge-wöhnlich schloß sich an die Verathschlagung

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