und nervigen Gliedern, kleideten sich in Häu-te von Bären, Wölfen und andern wildenThieren, die sie zuweilen mit besondrer Sorg-falt aussuchten, die sie mit Zobel - und Hcr-melinfcllcn besetzten, oder recht schön färbten.Manche warfen ein viereckiges Stück Zeug umihre Schultern, welches sie oben mit einemHeft, oder wohl gar nur mit einem Dorne,befestigten. Die vornehmer» zeichneten sichdurch eine sehr knappaulicgende Kleidung aus.Die Weiber der letzter» hüllten sich in leine--ne Gewänder mit Purpurstreifen, welche dieArme, die Schultern, und den obern Theilder Brust, unbedeckt ließen. Diese Leutezogen anfangs, so wie andre Hirtenvölker,mit Wagen herum, die ihnen zugleich zumQbdache dienten. Bauten sie ja eine Hütte,so war sie nur auf eine kurze Dauer einge-richtet. Als die vermehrte Menschenmengesich aber zu drängen anficng; als der Acker-bau diesem oder jenem Stücke Land einenfortdauernden Werth beylegte, da baute mansich festere Hütten, da legte man sein kleinesHäUs in der Mitte seines Eigenthumes an.Aus den Hütten einer Familie bildete sichallmahlig ein Dorf. So schlecht die Hurten
waren.