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Zweyter Theil (1788)
Entstehung
Seite
351
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Von den Wirk, und Ursach.m derAtmosph.

Phänomene, über die Natur dieser Flüssigkeiten undihrer Wirkungen, und über die Steile, die sie unter denphysischen Wesen einnehmen, und über die Art, wie dieVerändrungcn, die wir sie erleiden sehen, sich ereignenkönnen, bereits lehren. Denn dadurch werden wir apriori das Daseyn von dergleichen Flüssigkeiten begrei-fen können, indem wir von einigen Phänomenen ausge-hen, deren Ursachen uns entweichen, aber deren Cha-raktere denen bey andern Phänomenen, die wir durchbekannte Flüssigkeiten hervorgebracht sehen, analogsind. Eine solche Theorie wird ohne Zweifel sehr schwerfestzusetzen seyn; ich zweifle aber nicbt, daß, wenn maneinmal ihre Nothwendigkeit zugiebt, man sie durch Ver-einigung von Jdceen erhalte; vorzüglich wenn nach demBeyspiel des Herrn de la Pleite' (in seinen mit HerrnLavoisier gemeinschaftlichen Untersuchungen über dieWärine ) große Mathematiker sich gründlich mit Ge-genständen der Experimentalphysik beschäftigen werden.

§. 858.

In der Absicht, diesen Nutzen' einer allgemeinenTheorie über die ausdehnbaren Flüssigkeiten festzuse-tzen, habe ich jederzeit zum Grunde der Untersuchungen,in welche ich mich eingelassen habe, die besondern Ge-setze gelegt, die ich bey den Phänomenen, welche ihrenGegenstand ausmachten, wahrzunehmen glaubte; umdarauf zu zeigen, wie sie sich hier im Allgemeinen anord-neten, und was die Ursachen jdcr Ausnahmen wären.Dies ist eine allgemein befolgte Methode, seit der be-rühmten und bewunderungswürdigen Theorie über dieSchwere, deren außer allem gegründeten Zweifel ge-setzte Wichtigkeit und hoher Grad von Genauigkeit, sichunmcr mehr durch die Arbeiten des Herrn de la Placeoffenbaren. Man verbindet aber gemeiniglich mit Ge-setzen,