Von den Wirk, und UrsackuinderAtmosph. 347
Substanzen von gleichem Namen, wegen unbekanntenWirkungen der Luft und der Dünste: und wenn mannickt die Fertigkeit hat zu suchen, sich von allem Rechen-schaft zu geben, ohne sich mit unbestimmten Erklärungenzu begnügen; so ist man nur wenig über die Anzeigen er-staunt, welche aus dem Mangel der Genauigkeit derTheoriecn entspringen. In dem Laboratorium der At,mosphäre aber, wo alle Phänomene an sich selbst ebensogroß, als für den Gang der Natur wichtig sind; wonichts für die Operationen fremdes sie stören kann, daßnicht daraus charakteristische Pbanvmene entsprangen;wo sich alles auf das Gefäß selbst, d. h. auf die Ober-fläche der Erde bezieht, deren besondre Theile, Mine-ralien, Pflanzen, Thiere, beständig sich ändernde Mas-sen darbieten: müssen die Abweichungen der Theorieenvon den Thatsachen uns großen Unterricht geben. Wennwir aufmerksam die meteorologischen Phänomene inVer-glcichung mit unsern physischen Maaßen , dem Baro-meter. Thermometer, Hygrometer, Elektrometer, Ma-gnetometer, Anemometer, Eudiometer, beobachten; sokönnen wir sie noch nicht auf ein, durch die Gänge die-ser Instrumente ausgedrücktes, Gesetz reduciren. Dieszeigt auf eine auffallendere Weise, als alles, was wir inunserm Laboratorium sehen, die Nothwendigkeit an,außer den uns bekannten andre Verbindungen, und auchandre Arten von Bestandtheilen anzunehmen.
§. 855-
Diese meteorologischen Phänomene, deren Ursachenuns noch entgehen, sind zugleich die gemeinsten und wich-tigsten in unsrer irdischen Physik. Dies sind die Ver-ändrungen in der Wärme, unabhängig von den Jahrs-zeiten und Breiten; die in den ÄBinden und der Höhedes stillstehenden Barometers; die Abwechslungen
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