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Zweyter Theil (1788)
Entstehung
Seite
344
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Z44 HI. Abtheilung. IX. Kapitel.

hervorzubringen, zu urtheilen; er müste nicht daraufachten, meyne ich, daß unsre mechanischen oder physi-schen Maaßen ihm Vermehrungen oder Verminderun- .gen in Masse oder Volumen anzeigen, um die Gegen-wart von physischen Wit'klMgsmitteln vorauszusetzen,so bald physische Wirkungen da sind. Denn wir ha-ben täglich, in Betracht der merkbaren Substanzen selbst,mehr Grund zu glauben, daß ein großer Theil der Phä-nomene, die wir sie hervorbringen sehen, von unmerk-baren Bestandtheilen abhänge.

H. 852.

Bis dahin glaube ich nicht vielen Widerspruch vonSeiten aufmerksamer Physiker zu finden; denn mich dünkt,daß dies die unmittelbare Folgerung aus allen neuen Re-sultaten der Experimentalphysik sey ; mir scheint aber,daß sie uns, durch viele Phänomene, deren Ursachen wirnicht gewahr werden und die sich selbst ohne bestimmteGesetze befinden, noch weiter führe. Die neuen Erklä-rungen, die uns die Chemie gegeben hat, sind aus derEntdeckung neuer Substanzen entsprungen; dieses scheint

anzu-

Äw .sournzi sie pkyligne vom Monathe Aprill siehteine Abhandlung von Herrn Sennedier über dasPhlo-gifton, die zu diesem Schlüsse paßt. Man sucht jetztsich des Phlogistons als eines unnützen Wesens zu ent-ledigen: glückt dies, so wird es nur geschehen, indemman an seine Stelle andre, eben so an sich unbekannteWesen schiebt. Was die Frage selbst betrift: so scheinendie Bemerkungen des Herrn Sennebier zu zeigen, daßsie noch bey weitem nicht entschieden sey: und die Schwie-rigkeit wird noch zunehmen, wenn ein Werk des HerrnKirwan, das jetzt unter der Presse ist, herausgekom-men seyn wird.