Von den Wirk, undttliacb. in der Almosph. Z4Z
hervorbringt oder leidet. Von allen feinsten Bestand-theilen der Substanzen nun, ist das Licht der einzige,welcher unsre Sinne in einem einfachen Zustande rührt,alle andre entwischen ihnen, oder sind unbekannt: wirverfolgen aber mehrere auf ihrem Wege von Substan-zen zu Substanzen, bis in die ausdehnbaren Flüssig-keiten, durch die besondern Phänomene, die sie hierhervorbringen: und diesen Phänomenen gemäß, ha-ben wir keinen mehrern Grund an dem Daseyn dieseran sich selbst unbekannten Bestandtheile, als an dem dermerkbaren Substanzen zu zweifeln.
§. 8;i.
Inzwischen entweichen uns noch die Ursachen vonvielen Phänomenen, und es scheint, daß uns noch die-selbe Leere in der Chemie diskreter Substanzen übrigbleibe, welche unsre Vorfahren in der von concrelenSubstanzen hatten. Der große Schritt also, den wirgethan haben, indem wir die Chemie aus die ausdehn-baren Flüssigkeiten sich erstrecke» ließen, ist nur nocheine Leiter, um uns in der Stufenfolge der Ursachenhöher zu erheben. Der Verstand hat angefangen, dieStelle der Sinne einzunehmen, um den Spuren derWirkungsmittel, wenn sie der Beobachtung entweichen,zufolge»; er urtheilt, aus den Phänomenen der merk-baren Substanzen, über die Gegenwart derer, die durchVerdünnung unmerklich geworden sind; er bestimmt so-gar schon die Natur ihrer Wirkungen und die Modifi-kationen, die sie in diesem unmerkbaren Zustande erlei-den; um uns aber bey den großen Phänomenen der Na-tur noch weiter zu führen, müste er sich noch unabhän-giger von den Sinnen machen; auf ihre Erinnerungennicht achten, um über das Daseyn und die Wirkungen,von Substanzen, die im Stande sind gewisse Phänomene
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