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Zweyter Theil (1788)
Entstehung
Seite
319
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Bemerkungen über die atmosph. Elektricität, giy

de elektrische Fluidum, da es immer bereit ist, sichschnell dahin zu begeben, wo mehr elektrische Materieund weniger von dem Fluidum seiner Art sich befindet;plötzlich elektrisches Fluidum überall bildet, wo eineneue Menge von elektrischer Materie sich erzeugt odervon andern Substanzen entwickelt. Ferner macht daSFeuer keine Erplosion, ob es sich gleich in besondernRäumen in sehr großem Ueberflusse bilden kann; weil seinefortschreitende Bewegung nach derselben Richtung nichtschnell ist (§. 169); und aus dem entgegengesetztenGrunde macht sodann das elektrische Fluidum eine Ex-plosion. Endlich wird die Fortpflanzung des Feuersnur durch sein Vermögen sich in jedem freyen Raum aus»zu breiten, bewirkt, ich meyne auf die Art, wie jedes aus-dehnbare Fluidum, das keinen Hang von Affinität zuandern Körpern hat; anstatt daß das elektrische Flui»dum dergleichen Hang zu allen Substanzen hat, in ver-kehrtem Verhältnisse irgend einer Funktion ihrer Entfer-nung, und dessen, was sie davon besitzen. Es folgt alsoaus diesem Unterschiede, daß, wenn das Feuer befreyctoder irgendwo in gewissem Ueberflusse hervorgebrachtwird, es sich rund umher fortpflanze; statt daß in ähn-lichem Falle das elektrische Fluidum immer von einerbestimmten Seite, unter der Gestalt eines Blitzes undStrahls ausfährt.

§. 8Z0.

Dieses sind die Folgerungen, welche mir aus der ge-stimmten Menge der Phänomene der Luftelektricitat,die durch des Herrn von Saufsure Beobachtungen überden täglichen Gang seines Elektrometers so gut bestimmtsind, zu fließen scheinen. Was die Ausnahme betrift,welche bey dieser Theorie die Zunahme der elektrischenZeichen beym Fallen des Thaues macht, so scheint es

mir