Druckschrift 
Zweyter Theil (1788)
Entstehung
Seite
316
Einzelbild herunterladen
 

Zi6 III. Abtheilung, vu. Kapitel.

Gängen von zwey andern täglichen Phänomenen, derenUebereinstimmung unter sich ich schon habe bemerken las-sen, ähnlich sey, ich meyne den Abwechslungen in derWärme und in der Menge der wässrigcn Dünste. Nunhabe ich auch gezeigt, daß diese letzten Phänomene mitdem Gange der Sonne in Verbindung stehen; und ichschloß daraus, daß die Strahlen dieses Gestirns daranAntheil hätten. Würden sie also nicht auch an der Zu-nahme der Luftelektricität Antheil haben; d. h. wür-den sie nicht elektrisches Fluidum in der Atmosphäreerzeugen, wie sie hier Feuer und Luft bilden?

§. 827.

Die Bejahung dieser Frage ist von andern Analo-gsten unterstützt, die sich insbesondre zwischen dem Gan-ge der Luftelektricität und der Wärme, verglichenmit dem Gange der Sonne finden. Zuerst giebt esAbwechslungen in den Verhältnissen der Grade der In-tensität der Sonnenstrahlen, mit denen der Luftelek-tricität, wie wir dergleichen IN Rücksicht der Wärmebeobachten: dies führt auf dieselben Folgerungen für dieerste wie für die letzte, nämlich, daß die Sonnenstrah-len nicht die unmittelbare Ursache davon sind, und daßdie Bildung des elektrischen Fluidums so wie des Feu-ers, von der Verbindung des Lichts mit einer andernSubstanz abHange, deren Menge und Beschaffenheit inder Luft zu verschiedenen Zeiten abwechseln können. Fer-ner, so wie alles von den Sonnenstrahlen in der At-mosphäre erzeugte Feuer, sich nicht bey seinem Entste-hen offenbart, weil ein Theil von dem, was sie erzeugen,sogleich in die Zusammensetzung irgend einer andern at-mosphärischen Flüssigkeit eingeht: eben so offenbartsich nicht sogleich alles elektrische FlnidUM, was siehervorbringen; ein Theil davon, es sey ganz oder nur

zum