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Zweyter Theil (1788)
Entstehung
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294
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294 III- Abtheilung. VI. Kapitel.

unmittelbar auf das Wasser wirkt. Wenn also die ana-lytische Vergleichung einigen Grund hat, die ich obenzwischen den wässrigen Dünsien und der atmosphäri-schen Luft angestellt habe, woraus folgte, daß einer ih-rer wesentlichen Unterschiede darin» bestehe, daß die at-mosphärische Luft den Grundstof der Salpetersäureenthalte (§. wäre es dann nicht das Licht, wel-

ches, bey Hervorbringung des Futters mit einem vonden Bestandtheilen des Wassers, auch die Substanz er-zeugt, die diese Säure wesentlich ausmacht ?

H. 807.

Alles ist bey einer Menge von Operationen in derNatur noch Finsterniß, und bis jetzt werde ich nur dasLicht gewahr, das uns hier Tag werden zu sehen hof-fen ließe. Es ist daher der Mühe werth, so entferntauch seine bekannten Phänomene, von denen wo seineFunktionen noch dunkler sind, seyn mögen, die Stellenanzuzeigen, durch welche sie sich nähern zu wollen schei-nen. Ich will also noch einen andern Versuch des D.Priest!«.'!) erzählen, dessen vorzüglichste Resultate ichgleichfalls in seinem Laboratorium gesehen habe. HerrKirwan hatte bemerkt, daß, wenn seiner Farbe be-raubter Salpetergeist den Sonnenstrahlen ausgesetztwurde, er seine Farbe wieder annahm, wenn er in klei-nen Flaschen enthalten, in denen oben ein freyer Raumwar: nach diesen ersten Beobachtungen stellte D. Priest-!ep die Versuche an, von denen ich rede. Er that Sal-petergeist ohne Farbe in Glasröhren, wo er einen mitLust angefüllten Raum ließ, und die er versiegelte; dar-auf setzte er einige dieser Röhren den Sonnenstrahlenund andre derWärme eines Sandbadcs aus; der Saftpetergeist färbte sich nur in den erstcrn. Da er nun wissenwollte, ob die in dieser Röhre über der Flüssigkeit gelas-sene