Meteorologische Betrachtungen des Lichts. 291
eine große Anzahl von zerstreueten Thatsachen, die HerrKirwan hier gesammelt hat, sehr nützliche Werk, istauch ein gut abgefaßter Entwurf, der zu Beobachtungenaufmuntern kann, und sie aufzunehmen bereit ist.
§. 804.
Da mich, das Kapitel in dem Werke des Herrn vonSausstire/ welches ich so eben geprüft habe, daraufgeleitet hat, von neuem den wichtigen Gegenstand dercomparativen Phänomene des Lichts und des Feuers,abzuhandeln; so habeich die Kürze, mir der ich es imneu Bande gethan, dadurch ersetzt. Vorzüglich bin ichaber auf mehrere Genauigkeit bey dieser neuen Prüfung,sowohl durch die Einwürfe des Herrn von Sansture ge-bracht, als durch die vielen neuen und bestimmten That-sachen, die er gesammelt hat. Ich glaube also nun-mehr diese in der Meteorologie wichtigen Satze gegrün-det zu haben: „daß das Licht kein Fencr sey, abereinen Theil desselben ausmache, und daß es dasselbe inunsrer Atmosphäre so wie m allen Körpern die es ver-schlucken, bilde, indem es sich mit einer andern Substanzverbindet: daß insbesondre in Rücksicht der Atmosphäredas Licht mehr Feuer in ihren verschiedenen Schichtenhervorbringt, je nachdem sie dichter und mehr mit Dün-sten vermischt sind; woraus vorzüglich die geringe Wär-me entspringt, welche in den obern Schickten in Ver-glcichung mit den untern herrscht." Ick will nun ausdiesen Sätzen einige Vermuthungen, über die Verwand-lung der Dünste in der Atmosphäre, herleiten.