290 I!I. Abtheilimg. VI. Kapitel.
gleichung mit ihrer Intensität folgt, so bringen sie die-selbe nicht unmittelbar hervor. So wie also die lokaleMenge vom Feuer diejenige in den mässtigen Dün-sten nicht allein bestimmt, weil diese auch von der Mengedes Wassers abhangt; eben so bestimmen die verschie-denen Intensitäten der Sonnenstrahlen nicht die Men-gen von Feuer, weil diese auch von denen der Feuer,Materie abhängen. Die verschiedenen Erdboden inderselben Breite und die verschiedenen Beschaffenheitender Lust an denselben Oertern, können nun hiebey großeUnterschiede veranlassen.
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Wenn man einmal dahin gelangt, die merkbarenUmstände zu bestimmen, welche diese beyden Klassen vonUngleichheiten zwischen den Intensitäten der Sonnen-strahlen und der Warme verursachen; so wird darausvielleicht ein Mittel sich ergeben, das, was die Feuer-materie an sich selbst ist, zu entdecken. Herr Kirwanbahnt diesen Weg um eine dieser Klassen festzusetzen, ineinem Werke über die Schätzung der Temperatur inverschiedenen Breiten, wozu mir der Plan sehr wohlausgedacht zu seyn scheint. Er sucht zuerst nach derSumme von Beobachtungen die mittlere Temperaturder verschiedenen Breiten, von Grade zu Grade im at-lantischen und stillen Meere, zu bestimmen; indem ermit Recht glaubt, daß eine horizontale Oberfläche, dieüberall von gleicher Natur ist, weniger Ausnahmen alsdie Oberfläche der festen Länder in dem Gange der allge-meinen Ursachen hervorbringen müsse : und er hat mitdiesen Temperaturen als fixen Grenzen, welche dennatürlichen Gang der Wärme vorstellen, die mittle-ren Temperaturen von vielen Oertern, wo man Beob-achtungen gemacht hat, verglichen. Dieses schon durch- eine