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Zweyter Theil (1788)
Entstehung
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289
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Meteorologische Betrachtungen des Lichts. 289

zeiten und Breiten herrsche, ohne daß dennoch diesVerhältniß auch nur beinahe regelmäßig sey. Denn dieIntensität der Wärme hangt auch noch von der Mengeeiner gewissen Substanz ab, mit der die Sonnenstrah-len sich verbinden müssen, um Feuer hervorzubringen,welche Menge an demselben Orte abwechselnd, und anverschiedenen Orten in derselben Breite, wegen der Ifn-terschiede des Bodens, bestandig verschieden seyn kann. '

§. 80-.

Auf diese Art betrachtete ich also die Thatsachen, aufwelche ich, wie Herr von Saussure glaubt, keine Rück-sicht genommen hätte. Wenn die Sonnenstrahlen Feuerwären, so würde keiner von den Unterschieden, wovoner redet, merklich existiren; ausgenommen der, der klei-nen Inseln,' von festem Lande in der heißen Zone; weildas oft bewegte Wasser sich mehrern Feuers bemäch-tigt als der Erdboden, da es dasselbe auf eine größreTiefe durchläßt, und auch mehr in den wäßrigen Dün-sten gefangen nimmt: welches eine Ausnahme von derallgemeinen Regel veranlaßt. Wenn man also diesePhänomene vv.n einer größcrn Verschluckung des Feuersund diejenigen, so von der Verdunstung abhängen,bey Seite setzt, welche Phänomene unmittelbar untermeine Theorie gehen; so will ich im Allgemeinen bemer-ken: daß, wenn die Sonnenstrahlen das Feuer selbstwären, sie immer in in gleichem Grade zu derselbenJahrszcit den Erdhoden derselben Oertcr, die Lust injeder Höhe und die verschiedenen Oerter von derselbenBreite, erwärmen würden; weil das würklichc Feuer,die unmittelbare Ursache der Wärme, alle Körper unddie benachbarten Mittel im Verhältniß seines UeberflusscSerwärmt. Da nun die von den Sonnenstrahlen er--zeugte Wärme, keinem regelmässigen Gesetze in Ver-

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