2gZ III. Abtheilung. VI. Kapitel.
von Ackerbautreibenden Völkern bewohnt werden; wennes nicht deswegen geschieht, weil das angebauete Landmehr Wärme empfängt und wieder giebt, als die Wäl-der? Warum empfindet man im Süden von Europaeine beträchtliche Vermehrung der Wärme in der Zeit,die gleich auf die Erndte folgt; wenn es nicht darum ge-schieht, weil das Korn nicht so viele Wärme anzuneh-men, und in die Luft zurückzuwerfen fähig ist, als dieErde? Ich schließe aber dies Aufzählen, was man leichtverlängern könnte, und ich erstaune sogar einen solchenPhysiker wie Herr de Llic an so bekannte Thatsachen er-innern zu müssen, und welche jedoch auf eine offenbareWeise den Satz, den er umstoßen wollte, darthun."
§. 8ol.
Ich hatte schon zum voraus in meinem ersten Bandeauf diese Fragendes Herrn von Sausture geantwortet;da ich zu gleicher Zeit dem Einwürfe, den er darauszieht,begegnete, indem ich mein System, mit denselben That-sachen, die er ihm hier entgegenstellt, unterstützte. Ue-ber diese Klasse von Thatsachen sagte ich §. > zz. folgen-des. „Unter den Phänomenen, welche am meisten da-zu beytragen, festzusetzen; daß die von den Sennen-sirahlen erzeugte Wärme nicht von ihnen selbst her-rühre, d. h. daß sie nicht das Feuer sind; befinden sichdie sehr häufigen Unterschiede in der Wärme an dem-selben Orte, zu derselben Jahrszeit, und an verschiede-nen Orten in denselben Breiten: welche Unterschiede nichtvorhanden seyn könnten, wenn die Sonnenstrahlen un-mittelbar Warme erzeugten. Sobald aber das Lichtkein Feuer ist, obgleich das Feuer dasselbe enthält;sobald es um Feuer zu werden, sich mit irgend einer an-dern Substanz verbinden muß; so sieht man, warumein allgemeines Verhältniß der Wärme mit den Jahrs-
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