Meteorologische Betrachtungen des Lichts. 277
was unter o; aber mitten im Grase flieg es wieder überdiesen Punkt, und indem ich die Kugel in ein Loch in derErde begrub, stieg cS noch um einige Grade. In die-sem Falle scheint es nur ausgemacht zu seyn, daß dasErkalten von etwas mehr als an der Oberflache desGrases, durch die Ausdünstung hervorgebracht wurde;es ist aber zugleich ein Beweis von dem geringen Ein-flüsse der Temperatur des Bodens auf die der Llift,weil sie nicht im Stande war, den Reif auf dem Grasezu verhindern. Ich habe dies Phänomen ein andermalim verwichenen Herbste beobachtet, in dem kleinen Parkvon Windsor. Ich stand in diesem Augenblicke an mei-nem Fenster, die Sonne war noch nicht aufgegangen,die Luft sehr heiter, und es wehte ein schwacher Ostwind,daö Gras war anfangs nicht weist, und das erste Phä-nomen was ich beobachtete, war ein kleiner Nebel der esbedeckte. Bald darauf vermehrte sich dieser Nebel, so-wohl im Parke als auf allen Wiesen hinlänglich, umeinen allgemeinen Nebel zu bilden, und indem ich michdarauf darein verhüllt befand, entdeckte ich das Gras,welches die erleuchtete Oberfläche dcS kleinen Nebelsmich zuvor nicht hatte wahrnehmen lassen: es war mitReife bedeckt, welches bis zum Mittage dauerte, da derNebel und Reif zu gleicher Zeit verschwanden.
§. 792.
Hier sind demnach verschiedene Thatsachen, welcheunmittelbar die geringe Kraft beweisen, bieder (obgleichvon den Sonnenstrahlen erwärmte und einen Theil die-ser Warme des Nachts behackende) Boden besitzt, ummerklich zu dem Unterschiede in der Wärme der ver-schieden hohen Luftschichten beyzutragen; weil er aufdie Schichte selbst die ihn berührt, so wenig ausübt.Wir werden zugleich in diesen Thatsachen die Ursache die-
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