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Zweyter Theil (1788)
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278
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278 HI. Abtheilung. VI. Kapitel.

ses geringen Einflusses entdecken: denn nur durch seineOberfläche ist der Beden mit der Luft in Verbindung;und diese Oberfläche wird unaufhörlich durch die Aus»dünstung erkaltet; so daß die von den Sonnenstrah-len erzeugte Wärme sich nur innwcndig anhäufen kann.Da nun das Feuer, welches die Dünste bildet, hierlatent bleibt; so bringen sie mit sich in die Luft nur dieTemperatur der erkalteten Oberfläche des Bodens, undnicht diejenige im Innern. Die Luft kann al o nur aufeinige Weite von dieser Ursache erwärmt werden; wenndie Sonnenstrahlen auf Felsen fallen, die auf den Ge-birgen häufiger sind als in den Ebnen; oder auf trock-nen Erdboden, welches nur besondre Fälle sind. Derallgemeine Satz also:daß die Lust in den Ebnen nurdeswegen wärmer ist, als auf den Gebirgen, weil derBoden ihr in den ersten mehr Warme mittheilt, alsauf den letzten;" hat auch in den Thatsachen keinenGrund.

§- 7YZ.

Unter den Beyspielen, die ich in meinem Werke überdie Geologie von dem Unterschiede in der Wirkung derSonnenstrahlen von Feuer gegeben habe, führte ichunsre Empfindungen an:Welcher Unterschied (sagte ichS. 54 >) ist unter der Wirkung der Sonne auf uns selbst,und derjenigen, welche die Wärme, die von andernUrsachen herrührt, hervorbringt, obgleich bey einerleyThermometerhohe!'' Dies können in der That alle, wel-che das Thermometer in freyer Luft zu beobachten Ge-legenheit haben, bemerken; denn der Gang dieses In-struments zeigt nicht die verschiedenen Sensationen an,die man zu verschiedenen Zeiten in der Sonne empfindet.

Herr von Saustüre aber lehrt uns darüber merkwürdi-gere Thatsachen, als alles was ich beobachtet hatte. In-dem ^ «