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Zweyter Theil (1788)
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274
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274 III. Abtheilung. VI. Kapitel.

(setzte ich hinzu); so ist man berechtigt glücklichen Er-folg zu erwarten."

§. 788-

Da mir Herr Picket die Form und allgemeinen Re-sultate seiner Versuche mitgetheilt hatte; so trug ich denersten vor, und schrieb die Resultate folgendermaßen ab:Des Morgens etwa 2 oder 2^ Stunden nach Sonnen-aufgange , sind die beyden Thermometer 5 und 50 F.über der Erde, merklich übereinstimmend. So wie dieSonne am Horizont aufsteigt, übcrtrift das (gegen dieSonne gewandte) Thermometer 5 F. über der Erde, daSandre. Ihr größter Unterschied hatte in dem heißestenTheile des Tages Statt, und geht zuweilen auf 2° vonder Einthcilung in 8» Theilen, um welche das untreThermometer höher ist als das obre. Wenn dieSMapi-MUM überschritten ist; so nahern sich die Thermometereinander, und holen sich einige Zeit vor Sonnenunter-gange von neuem ein; gehen darauf wieder von einan-der, und das untre Thermometer fangt an niedriger zustehen als das obre. Ihr Unterschied nimmt schnell zu,sobald die Sonne untergegangen ist, und geht bis 2°und oft noch weiter am Ende der DämmerungDieser Gang ist ohngefahr derselbe in den verschiedenenJahrszeiten, und ohngcachlct der Winde und Wolken;obgleich er in den beyden letzten Fallen weniger regelmäs-sig ist: nur an vollkommen und regelmässig trüben Ta-gen , bey einem heftigen Winde ynd dicken Nebel, stim-men die beyden Thermometer beynahe den ganzen Tagüberein. ^ Nach diesen Versuchen also, sind die nur5 F. und die 50 F. von der Erde entfernte Luft schichte,von gleicher Temperatur' während aller 24 Stunden,bey gleichförmig trüben Wetter, heftigen Winden unddicken Nebeln; und in allen andern Fällen zu jeder

Jahrs«