Meteorologische Betrachtungen des Lichts. 27z
unsicher, weil ein beständiges Gesetz in den Abnahmender Wärme von unten nach oben fehlt. Diese Unsi-cherheit wird noch größer, wenn die Luft von denSonnenstrahlen durchstrichen^ und der Erdboden da-durch sehr erwärmt wird; wenn man nicht das Thermo-meter vor seinem Einflüsse schützen kann, weil man fastimmer neben dem Erdboden die Temperatur der Luftbeobachtet, um über diejenige der zu messenden Schichtezu urtheilen. Ich zeigte diese Schwierigkeit an, indemich die Gründe meiner Formel vortrug, und indem ichdaran erinnerte, kündigte ich mit großem Vergnügen,in meinem Werke über die Geologie Versuche und Be-merkungen von Herrn Picket an, welche sie vermindernsollten. „Indem er einsahe (sagte ich, wie ich von ihmS- 567. B. 5. redete) wie wichtig in der Physik die me-teorologischen Phänomene wären, die man auflösen müßte,um die Messung der Höhen durch das Barometer zu ver-vollkommnen; hat er sich auf diesen Zweig von Versu-chen gelegt, wo noch so vieles zu entdecken übrig ist. —Bey seinen zahlreichen Beobachtungen, die mit wahremUntersuchungSgeiste angestellt sind, hatte er mit mir be-dauert, daß. um die Temperatur der zu messenden Luft-säule zu erkennen, man nur an den beyden Barometer-ständen Thermometer-Beobachtungen haben könne; wel-ches oft Irrthümer verursachen muß. Um sie wo mög-lich zu vermindern, suchte er, ob man nicht ein etwasbeständiges Gesetz in der Abnahme der Wärme von un-ten nach oben finden könnte, oder irgend eine Tageszeit,wo ein beständigeres Gesetz herrschte; oder endlich ir-gend einen meteorologischen Umstand, welcher diese Beob-achtungen begünstigte, indem er gleichförmiger die Wär-me unter entfernteren Schichten vertheilte. Wenn maneinen Begriff von solchen Untersuchungen fassen kann,L« Lücs Mctcorol. 2. TH. S (setzte