272 III. Abtheilung. VI. Kapitel.
die Unterschiede in der Wärme haben auch auf die Ver-hältnisse dieser verschiedenern DichtigkeitM zu versässe-denenZciten großen Einfluß. Ohne Zweifel wird also, derUnterschied, welcher hierinn zwischen den obern undun-tcrn Schichten Statthätte, wenn sie von einerley Tem-peratur wären, in dem Maaße geringer, wie diese letz-ten wärmer als die ersten werden; weil sie dem Druckestärker widerstehen: aber diese Wirkung ist niemals großgenug, um wirklich die natürliche Ordnung in den Un-terschieden der Tüchtigkeiten umzustoßen. Zwar kanndie geringe Schichte, welche unmittelbar auf einem sehrerwärmten Erdboden ruhet, genug Wärme erlangen,um dünner zu werden, als die darauffolgende glcichdickeSchickte; aber so wenig auch diese erste sich dadurch er-hebt, so verliert sie doch bald ihren Ueberschuß an Wär-me in der Luftmasse; welches die Beobachtungen desHerrn Pictet durch den geringen Unterschieb beweisen»der sich zwischen den Temperaturen auf 5 und 50 F. be-findet, während der Tageszeit die für diesen Unterschiedam günstigsten ist. Und alsdann weicht die mittlere Tem-peratur der Schichte von 50 F., welche auf dem Bodenruhet, nicht genug von der folgenden gieichdicken Schichteab, um, in Betracht der Dichtigkeit der Luft, denDt'uck einer Luftfchichte von ;o F. zu überwältigen, dendie erste mehr als die letztre aussteht. Ich muß michaber hierüber genauer einlassen, indem ich an einige an-dre Umstände bey diesen Versuchen erinnere, die ich be-reits in meinem Werke über die Gcologieerzähit habe.
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Meine Gleichung für die Wärme bey dem Messender Hohen durch das Barometer, welche die Wirkungender durch diese Ursache veranlaßten Vewndrungen in derDichtigkeit der Luft corrigiren soll; ist einigermaßen
unsicher,