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Zweyter Theil (1788)
Entstehung
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271
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Meteorologische Betrachtungen des Lichts. 27»

Natur, Form und Farbe der im ersten Orte befindlichenSubstanzen beschaffen seyen, sie sich zu einerley Gradeerhitzen. Dieses charakterisier eine unmittelbare Ursa-che der ^Warme. An dem andern Orte, wo die

von den Sonnenstrahlen durchstrichene Luft das Ther-mometer auf demselben Grade erhalt werden wir stattdieser gleichen Tr'MjX'ratlir diese Substanzen sich sehrverschieden erhitzen, und einige, so wie die Metalle, eineunerträgliche Wärme erlangen sehen. Dies charakte-risirt im Gegentheil eine mittelbare Ursache; und dar-aus habe ich geschlossen: daß in diesen verschiedenenSubstanzen etwas sey, welches verbunden mit denSonnenstrahlen wirkt, um hier Warme hervorzu-bringen, und sich nicht in allen in gleicher Menge be-findet. Wenn aber alle diese Substanzen, die sich soverschieden durch die Sonnenstrahlen erwarmen, ge-gen ihre direkte Wirkung von einem undurchsichtigen Kör-per, der eben so groß wie sie ist, und ihnen Schattenmacht, geschützt werden, so werden sie sich gleichstarkerhitzen: hier ist von neuen! eine unmittelbare Ursache;das in der Lust entwickelte Feucrfluibum setzt sich unterallen diesen Körpern ins Gleichgewicht.

§- 786.

Was die vertikalen Strome betrift, durch welche,wie Herr von Saussure glaubt, die Wärme des Bo-dens in die Luft gebracht wird; so will ich hier nur ja-gen, daß ich bereits bey dem Regen (§. 6oo) diesen Ge-genstand betrachtet habe: daß die Wirkung der Sonnen-strahlen auf daS Verhältniß in der Dichtigkeit der mehroder weniger hohen Luftschichten, allein darinn besteht,den Unterschied, der jich hierinne bey Tage findet, desNachtS zu vermindern. Die untern, von den obern ge-drückten Schichten sind aus dieser Ursache dichter; ober

die