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Zweyter Theil (1788)
Entstehung
Seite
267
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Meteorologische Betrachtungen des Lichts. 267

den Gebirgen zu erwarmen, ohngcachtet des Zurückpral-lcns von den Felsen und ihres Schutzes gegen die Winde,ist die Luft selbst hier weniger warm, in dem Verhält-nisse wie sie höher sind: diejenigen, wo die Luft dünnerund reiner ist, überhäufen sich mit Eise, und in allen,so wenig man sich auch erhebt, es scv auf der Seite, diesich im Schatten befindet, oder auf einem isolirtcn Fel-sen, wird man durch eine merkliche Vermindrung derWarme gewahr, daß diejenige, welche aus dem er-wärmten Boden tritt, sich nicht sehr weit erstrecke.

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Indem ich von diesem lctztern Gegenstande in mei-nem Werke über die Geologie handelte, hatte ich zumBeweise des geringen Einflusses der Wärme des Bo-dens auf die in der Luft, sehr wichtige Beobachtungenvon Herrn Marc-Bietet über die eorrcspondirendcnGange dreyer Thermometer angeführt, vor denen zwey5 Fuß hoch über der Erde, und das dritte 50 Fuß hochaufgehängt waren. Nachdem Herr von SüllsiureH. 9Z5. diesen Versuchen gemäß gesagt hatte:daß wäh-rend der Anwesenheit der Sonne, die Wärme, welche inder Höhe von 50 Fuß herrschte, nur ! oder 2° geringerwar, als die bey 5 Fuß; obgleich alsdann der Boden15 bis 2O° wärmer war, als die Luft, die auf ihmruhte;"' setzt er in einer Anmerkung hinzu: ,, Ich sageum l oder 2° geringer, und nicht dieselbe wie Herr deLuc sagt." Ich' hatte (zter Band S. 572) folgendesgesagt: ,»Wir sehen das Thermometer im SchüttenderStange 5' über der Erde eben den Grad der Wärmeanzeigen, wie das 50'hohe. Das erste erhielt dochetwas von der Reflexion der Erde; und der Schütten,der nur von einem kleinen entfernten Körper herrührte,war nicht mit einem (merklichen) Verschlucken von Wär-me