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Zweyter Theil (1788)
Entstehung
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265
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Meteorologische Betrachtungen des Lichts. 265

ich in die Herberge oben auf dem Berge gelangte: undich bemerkte denselben Contrast auf dem Mont-Cents,über den ich oftmals gegangen bin. Obgleich also fastimmer weniger Wärme oben auf den Gebirgen als inden Ebnen ist; so ist doch die Ursache dieses Phänomenssehr veränderlich. Dies ist ein wichtiges Faktum inRücksicht des Gegenstandes der uns beschäftiget, woraufich Mich im §. 2QZ meiner Unters, über die Modlftk.d. Atmosph. wcirläuftig eingelassen habe.

§. ?8i.

Herr von Saufsure (wie wir gesehen haben) giebtzu, daß die Sonnenstrahlen, indem sie durch die dünneund reine Lust streichen, sie sehr wenig erwärmen, aberum desto mehr, je dichter und mit Dünsten beladenersteift; zwey Umstände, welche ohne Verbindung untersich zu haben, auf gleiche Art die Luft auf dem Gebirgevon der in den Ebnen in den meisten Fällen unterschei-den, und also zu ihrer geringern Wärme beytragen:da aber letztere abwechselnd ist; so rühren vorzüglich vonihr die Verändrungcn in dem Verhältniß der Tempera-tur her, wovon ich geredet habe. Dieser Umstand nunkann unter die Beweise gerechnet werden, daß das Lichtnicht das Feuer sey, wie ich zeigen will. Ich will da-her eine ohne zu glüen sehr heiße Mctallkugcl annehmen,welche hoch in der Luft hängt, und im Stande ist biszur Fläche der Ebnen Wärme zu verbreiten. Würdeman in diesem Falle glauben, daß die Wärme in denobern Luftschichten geringer sey, als in den untern?Sicher nicht: denn es würdcausdicserKugcl nurFeuerausgehen, und das Feuer setzt sich unter allen Körpernund die Luft unter ihnen und das Vakuum selbst insGleichgewicht. Ueberall nun, wo das Feuer dieselbeausdehnende Kraft hat, bringt es denselben Grad von

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