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Zweyter Theil (1788)
Entstehung
Seite
263
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Meteorologische Betrachtungen des Lichts. 26z

was ich über das Feuer vorgetragen habe, ist die wahr-scheinlichste Verandrung in den Lichtlheilchen, wenn siewarmmachcnd werden, das Hinzukommen einer an-dern Substanz.

§. 779.

Ich glaube also durch die Versuche des Herrn vonSaussure selbst, über die, durch die Sonnenstrahlenerzeugte Warme, daraethan-u haben, daß das Lichtnicht das Feuer sey 5): und Herr von Saussure selbst,nachdem er sie erzählt hat, scheint nicht mehr für seineignes System so entschieden zu seyn. ^Die Physiker(sägt er) sind über die Natur des Lichts nicht einstim-mig; einige halten es für das Element des Feuers inseiner gröftcn Reinheit; andre betrachten es als ein We-sen von einer vom Feuer ganz verschiedenen Natur, undwelches an sich selbst zu erwärmen unfähig, nur dasVermögen hat, dem Fcuerstlüdum die Bewegung zu ge-ben, welche Wärme erzeugt. Aber alle stimmen darinnübercin, daß das Licht in den Körpern nur insofernWarme erregt, als es von ihnen verschluckt wird:alles was sie reflektircn oder durchlassen, trägt keineswe-gcs dazu bey sie zu erwärmen." Bis dahin ist nochnichts gesagt, denn dies ist auch der Fall mit dem Feuer,das in den Körpern, nur indem es sie durchdringt, War-me hervorbringt.Die Luft selbst ( fährt Herr vonSaussure fort) erwämt sich desto mehr, je dichter undje mehr sie mit Dünsten überladen ist. Es ist aberausgemacht, daß je höher man steigt, desto mehr findetman die Luft von Dünsten befreyet; auf hohen Gipfeln

R 4 ist

*) Man kann bey dieser Untersuchung nachlest»: Fontanaüber Licht, Flamme, Wärme w.chem. Ann. > 734.!. 24O.