Druckschrift 
Zweyter Theil (1788)
Entstehung
Seite
262
Einzelbild herunterladen
 

262 III. Abtheilung. VI. Kapitel.

das Licht augenblicklich durchstrichen hatte, und seinVerweilen innwendig in der Büchse vermehrt hier dieLWärme; so wie das Verweilen der wäfsrigen Dün-ste den Druck in der Büchse a vermehren würde. Esist also, aus diesen Versuchen vom Herrn von Saufsureselbst, so wie aus allen verglichenen Phänomenen derHeliheit und der Warme, offenbar; daß das Lichtnicht das Feuer sey, und daß, wenn es letzteres hervor»bringt, es wesentlich seine Natur verändre.

H. 778.

Herr du Carla hat in seinem Werke über das voll-ständige Feuer, sehr gut das phospborische Vermö-gen der Sonnenstrahlen von ihrenWärmc erregendenWirkungen unterschieden; wodurch sein Werk vielenNutzen haben kann. Er hat aber diesen so verschiedenenPhänomenen einerley Wirkungsmittel zugeeignet; indemer sich vorstellte, daß, wenn das Licht zum erleuchtenwirkte, es sich mit einer zu großen Schnelligkeit bewe-ge, um sich irgendwo aufzuhäufen, daß es aber ver-zögert werden könne, und sodann durch sein Anhäufenerwärme. Hiebcy will ich zuerst anmerken, daß dasLicht, welches sich von den schwächsten Phosphoren ent-bindet, sich wie die Sonnenstrahlen bewegt; unterdessendas bey den stärksten Fcuersbrünsten entbundene Feuer,in die Weite nur langsam Wärme erzeugt, und siemerklich nur in einem sehr eingeschränkten Raume her-vorbringt. Aber überdicß halte ich es für eine vergebli-che Hypothese d. h. die in keiner von Thatsachen unter-stützten Theorie Grund hat; daß die freyen Theilcheneines ausdehnbaren Flnidnms, zwey so verschiedeneGattungen von Bewegungen, wie die des Lichts unddes Feuers, haben könnten, ohne daß sie an sich selbsteinige merkliche Veranbrung erlitten hätten. Nach dem,

was