Meteorologische Betrachtungen des Lichts. 261
und daß die Büchse hermetisch verschlossen sey. Ich willferner eine Büchse b> annehmen, welche der Büchse Zgleich, ausgenommen das; sie innwcndig trocken ist.Endlich will ich eine der Büchse /c des Herrn vonSauf-sure gleiche Büchse U annehmen, ausgenommen daß sie,statt innwendig schwarz gefärbt zu seyn, hier mitSpiegelglas ausgelegt ist. Wenn die Büchse l) eineZunahme der Wärme erlitte; so würde hier keine an-dre Vermehrung in dem Drucke auf das Manometervorhanden seyn, als durch die Ausdehnung der innwemdigen Luft, die ich hier nicht betrachte, indem ich michnur bey dem Umstände aufhalte: daß das Feuer, wel-ches eben so frey heraus- als hineingehen kann, sichnicht in der Büchse anhäufen würde. Eben so würdenin der Büchse u die Sonnenstrahlen nur wenig Wir-kung auf die innwendigc Warme, und folglich aufdas Thermometer, hervorbringen; weil sie, durch dasGlas ohne Aendrung rcflektirt, eben so leicht heraus-gehen würden, wie sie hinein kamen. Bey den Büch-sen a und ^ werden aber die Phänomene ganz verschie-den seyn. In der ersten, deren Seiten angefeuchtetsind, wird, sobald neues Feuer hineintu», das Ma-nometer merklich steigen. Denn dies Feuer wird, in-dem es sich mit dem Wasser verbindet, Wasterdün-ste bilden; ein besondres ausdehnbares Fluidum, das,weil es nicht aus der Büchse herausgehen kann, aufdas Manometer wirken wird. Eben so verhalt es sichmildem Lichte, IN der innwendig schwarz gefärbtenBüchse/^. Denn die durch die schwarzen Körper ver-schluckten Sonnenstrahlen bilden hier Feuer; sowiedas von den feuchten Körpern verschluckte Feuer , hierWasscrdünste bildet. Das demnach innwendig in derBüchse durch die Sonnenstrahlen erzeugte Feuer, kannnur langsam durch dasselbe Glas herausgehen, welches
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