Meteorologische Betrachtungen des Lichts. 25z
Fluldnm ist; so ist es hier doch zu dicht, als daß Rei-hen von refleklirten Theilchen könnten frey in die Zwi-schcnraume derjenigen treten, die ohne Aufhören nacheiner andern Richtung ankamen. Wäre man aber ineinem Theile der Atmosphäre, wo die Luft dünne genugwäre, damit die Reihen von Theilchen, die sich in ent-gegengesetzten Richtungen bewegten, in ihre gegenseiti-gen Zwischenräume dringen könnten ( wie es z. B. beymSande wäre, den zwey Personen einander zu gleicherZeit entgegen würfen); so sehe ich keine Schwierigkeitbarinn, anzunehmen, daß ein Hohlspiegel einen Theildieser bewegten dünnen Luft, welcher grade an seineOberfläche stieße, in seinen Brennpunkt reflektiern könnte,jedoch, mehr oder weniger nach der Natur der Bewegungder Lufttheilchen; denn je häusiger sie auf ihrem Wegeihre Richtung änderten, oder je mehr diese Verändrun-gcn sie von derselben Axe entfernen würden; desto weni-ger könnte sich davon im Fokus des Spiegels sammeln.Was die Reflexion des FeuerS in dichter Luft bctrift;so rührt das Vermögen die Luft zu durchstreichen ( wiebeym Lichte) von der Zartheit seiner Theilchen her.
§. 7?!-
Dies ist meine Antwort auf diesen Einwurf des Herrnvon Saussure gegen mein System über die Natur desFeuers und seine Modifikationen in der Atmosphäre:welcher Einwurf nur daher rührte, daß er mich nichtrecht verstanden hatte. Dem will ich noch hinzufügen,daß ich nicht finde, daß er auf denjenigen, den er sichnach denselben Phänomenen gemacht hatte, geantwortethabe: so daß man ihm immer diesen Versuch einwendenkann, in welchem ein Fluidum, welches er auf solcheWeife mit den Körpern verbunden glaubt, daß alleseine Bewegungen durch seine Affinitäten stark mo-