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Zweyter Theil (1788)
Entstehung
Seite
252
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252 III. Abtheilung. VI. Kapitel.

Thatsachen bewiesen, und besonders durch ein in derKüche sehr bekanntes Faktum; daß metallene Gefaßeindenen man Wasser oder Fleisch kochen laßt, sich weitlangsamer erhitzen, wenn man sie von außen glänzend er-halt, als wenn man sie voll Ruß laßt.

K. 769.

Folgenden Einwurf macht sich Herr von Saussursselbst nach dieser Thatsache.Es wurde also (sagt er)aus diesem Versuche zu folgen scheinen, daß das Fcucr-Fluidum das Prineipium der eigentlich so genanntenWarme, mit Leichtigkeit eine Luftschichte von 1 a Fuß Dickedurchstriche, und daß man daher bey diesem Fluidumeine hinlänglich große Freyheit voraussetzen könnte>Man muß aber bemerken, daß, wenn man, nach demSystem des Herrn de Luc das Feuer als ein der Luftähnliches zugleich elastisches und stetiges Fluidum

betrachtet, es unmöglich ist zu begreifen, wie ein

Strom von diesem Fluidum, von allen Seiten durch dieMasse desselben ihn umgebenden Flmdums gedrückt, inden Fokus eines Spiegels zurück geworfen, und verdich-tet werden könne. Wäre es nicht thörigt anzunehmen,daß ein mitten in der Atmosphäre in Bewegung gesetzterLuftstrom, indem er an die Oberfläche eines Hohlspie-gels stößt, in dem Brennpunkte desselben refiektirt undverdichtet würde."

§. 7?o.

Ich antworte auf diese letzte Frage, daß dies aufden Theil der Atmosphäre ankomme, wo man den Ver-such anstellt. Ohne Zweifel würde in jeder Höhe die wirerreichen können, diese Verdichtung der Lust in einenBrennpunkt nicht auf eine merkliche Art Statt habeu;denn ob es gleich ein diskretes ( und nicht stetiges)