Meteorologische Betrachtungen des Lichts. 251
Apparat nicht besaß; so stellte ich den Versuch mit demdes Herrn Pictet und in seiner Gesellschaft an. SeineSpiegel sind von Zinn, von i Fuß im Durchmesser und4 ^ Zoll Brennweite. Wir nahmen eine eiserne Kugelvon 2 Zoll im Durchmesser, und ließen sie stark glüen,damit die Warme sie bis zum Mittelpunkte durchdränge;darauf ließen wir sie erkalten, bis sie auch im Dunkelnnicht mehr leuchtend war. Alsdann befestigten wir dieKugel im Fokus von einem der beyden Spiegel, welcheeinander gegenüber in der Entfernung von «2 Fuß 2Zollen standen, und hielten in den andern Fokus einThermometer. Den Versuch stellten wir in einem Zim-mer an, wo weder Feuer noch Kohlen befindlich, unddessen Thüren, Fenster und Laden sogar verschlossen wa-ren, um soviel wie möglich, alles zu entfernen, was zu-fällige Verändrungen in der Temperatur der Luft veran-lassen konnte. Das Thermometer im Fokus des Spie-gels stand vor dem Versuche auf 4°. Sobald die Ku-gel in den andern Brennpunkt gelegt wurde, fieng es anzu steigen, und kam in 6 Minuten zu r4°^; unterdes-sen ein andres Thermometer, das außerhalb des Brennpunkts eben so weit von der Kugel und dem Leibe desBeobachters entfernt war, nur zu 6 stieg — Umnoch mehr allen Argwohn von Licht zu entfernen, hatHerr Picket den Versuch wiederholt, und anstatt derKugel einen Kolben mit siedendem Wasser genommen,und die Warme wurde im Brennpunkt des andern Spie-gels um vermehrt." Es folgt also aus diesen Ver-suchen, daß, wenn die Theilchen des Feuers an glattemetallische Flächen stoßen, sich vieles reflektirt; und daßsie im Zurückgehen sich bestreben, den Refiexions-Win-kel dem Einfallswinkel gleich zu machen, wie alle Kör-per, welche zurück springen. Was die Neflepion desFeuers Überhaupc bereift; so ist fie durch verschiedene
That-