244 II!. Abtheilung. VI. Kapitel.
Dämpfe, ist von einer andern Ursache der Zunahme inder ausdehnenden Kraft der Dämpfe unterschieden,welche in demselben Falle Statt findet, nämlich: einergroßem Wärme die durch das Feuer der zersetztenDämpfe, ehe es die Seiten des Raums durchdrungenhat, erzeugt ist. - Eine jener analoge Ursache musz auchdazu beytragen, die Kraft des Fcuerv in den Ocfcn zuvermehren, und hiev noch andre Wirkungen unabhän-gig von der Wärme hervorzubringen. Denn das be-freyete Licht, das innwendig im Ofen von Flache nachFläche refiektirt wird, verbleibt hier einemerklicheZeit:so lange es hier also frey bleibt, trägt es dazu bey, denvorhandenen Fcuerthcilchcn mehr ausdehnende Kraftzugeben: und wenn es aufhört frey zu seyn, so ge-schieht dies nicht, weil es zerstört sey, sondern wahr-scheinlich weil es neue Verbindungen, deren Wirkungenwir nicht kennen, eingegangen ist.
§. 762.
Es findet sich noch eine andre Analogie zwischen denDämpfen des siedenden Wassers in dem Maximumdes Fduers: nämlich daß, so wie die erftcrn, ans demRaume den sie einnehmen, die Luft ausschließen, in-dem sie dem Druck der Atmosphäre allein widerstehen;baö zu dem höchsten Grade feiner Kraft gebrachte Ftt>er,die Luft fast ganzlich ausschließt: alsdann also ertragtes fast auch allein den Druck der Atmosphäre. Wegendieser Betrachtung hatte ich gesagt, daß die Oefcn inden Thälern größre Witkung als auf den Gebirgen her-vorbringen müssen. Denn sobald das Fkuer in den er-ster» fähig ist, einer dichtem Luft zu widerstehen, somuß eö auch selbst dichter seyn; und diese größre Dich-tigkeit rührt bey ihm hier (bey übrigens gleichen Um-
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