Meteorologische Betrachtungen des Lichts. 24z
Wart ist sehr gegründet; daher will ich hier meinerTheorie einige Entwicklungen beyfügen, die ihr bey derersten Darstellung fehlten, und womit er zufrieden war.
§. 7S0.
In dem Falle des Glüens (das ich unbestimmt alsdas Maximum in der Dichtigkeit des Feuers angezeigthatte) kann, wenn die Quelle des freyen Feuers diesesin größerm Ucberflufse hervorbringt, als zu diesem er-sten Grade des Mapimums nöthig ist, seine Dichtigkeitzunehmen; sogar bis über den Punkt hinaus, wo seineZersetzung groß genug ist, um eine sehr lebhafte Hell»heit hervorzubringen. Denn diese Zersetzung betrift nurdie Theilchen, welche einander zunähe kommen. Wennsie nun nicht so schnell ist, als der Zutritt von neuemFeuer, so muß die Menge von Theilchen in demselbenRaume zunehmen, bis zu einem andern MapimulN,wo die beyden Ursachen einander aufheben. Ich führteHerrn Watt zum Beyspiele ahnliche Modifikationen, ineinem ihm wohlbekannten Fluidum von derselben Klasse,an; nämlich die Dampfe des siedenden Wassers.Diese Dämpfe haben ein sehr bestimmtes Ma.rimum,so lange die Quelle nicht mehrere hergiebt, als zu dessenHervorbringung nothwendig ist. Wenn aber durch ir-gend eine Ursache sehr schnell neue in denselben Raumtreten; so nimmt der Druck, den sie hier ausüben zu,weil die Zerstörung der beständig überflüssigen Theilchennicht augenblicklich ist.
§, 761.
Diese Ursache der Zunahme in der Dichtigkeit derDämpfe des siedenden Wassers, welche daher rührt,daß die durch eine Art von Zusammenpressen erzeugteZerstörung, nicht so schnell ist als der Zutritt neuer
Q - Dämpfe,