Meteorologische Betrachtungen des Lichts. 241
hervorbringen könnte, so war ich von den Phänomenenausgegangen, welche uns zeigen, das; das Feuer, beyseiner Bewegung in der Llift, Widerstand erleidet. Un-ter andern ist seinen Bemühungen, diesen Widerstand zuüberwinden, die Ausdehnung der Luft durch die Wär-me zuzuschreiben, und wir sehen auch, daß das Erkal-tender Körper (wie die Verdunstung, welche mit derBewegung der Feuerlheiichm verbunden ist) schnellergeschieht in dünner als in dichter Lllft, weil das Feuerhier weniger Widerstand findet, sich zu bewegen. Hier-aus schloß ich auch, daß bey übrigens gleichen Umstan-den, das Feuer sich in den obern Schichten der Atmo-sphäre mehr als in den untern verdünnen müsse.
§- 758.
So war also meine Theorie beschaffen, worüber ichmich bey ihrer ersten Darstellung hinlänglich erklärt zuhaben glaubte; ohne Zweifel war aber diese Darstellungnicht deutlich genug, weil Herr von Saussure mich nichtverstanden hat. Was diese Theorie selbst betrift; so istsie, nach dem System über das Feuer was ich seitdemangenommen habe, vielen Modifikationen unterworfen;so wie sie auch vielen Schwierigkeiten ausgesetzt war,wegen der Vcrändrungcn, welche die Wärme in derAtmosphäre leidet, deren Ursachen uns noch unbekanntsind. Mein System über das Feuer löst diese Schwie-rigkeiten nicht auf; öfnet aber zum wenigsten einen Wegzu ihrer Auflösung. Denn wenn das Feuer in die Klasseder Dünste gehört, wie ich nach seinen Phänomenen-geschlossen habe; so ist es, wie die andern ausdehnbarenFlüssigkeiten dieser Klasse, wegen der verschiedenen Affini-täten seiner Bestandtheile, nämlich des Ltdhts und derin ihrem einfachen Zustande unbekannten Substanz, dieich Feuermakerie genannt habe, beständigen ZersetzumDe Lücs Mttcorvl. Th. Q gew