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Zweyter Theil (1788)
Entstehung
Seite
239
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Meteorologische Betrachtungen des Lichts. 2Z9

verstand der Luft einen großen Theil dieser Bewegungverlieren, und in dem Fall, wovon Herr LüMbert re-det, eintreten; wo ihre Geschwindigkeit, statt imSteigen zuzunehmen, abnähme: wodurch die obernTheile der Luft erwärmter als die untern seyn würde.Was die andern physischen Einwürfe bctrift, die ich ge-gen die Theorie, woraus diese Formel des Herrn Lam-dert fliest, anführen könnte; so übergehe ich sie hier,da sie ein großes Verhältniß mit dem Streit zwischenHerrn von Saussure und mir über die Natur der Son-nenstrahlen l>abcn, um auf die Bemerkungen dieses letz-ten zu kommen.

§. 756.

,)Herr de Lüc (sagt er §. 924) glaubt gleichfalls,daß das Feuer-Fluidum in den hvhern Gegenden der Luftverdünnter sey; aber aus einer sehr verschiedenen Ursa-che. Der große Gcometer von Berlin hat geglaubt, daßdas Feuer, oben in der Atmosphäre sich durch die Wir-kung der Schwere der Luft verdünnte: Herr dL Lucglaubt, daß es sich unten durch seine eigne Schwereverdicke. Herr Lamberc betrachtet das Feuer alsein in Bewegung seyendes diskretes Fluidum, dassich durch Beschleunigung seiner Geschwindigkeit ver-dünnt; und Herr de Lüe vergleicht es mit einem steti-gen Fluidum, dessen Theile sich verdicke», indem siesich gegenseitig zusammendrücken." HcrrvonSaussurehat mich nicht verstanden; daher will ich hier mcineIdce,über die Natur der ausdehnbaren Flüssigkeiten, unterwelche ich das Feuer gesetzt habe, wiederholen. Ichbetrachte diese Flüssigkeiten auf dieselbe allgemeine Weisewie Herr Lambert d. l). als discrete Flüssigkeiten,deren Theilchen in Bewegung sind; und wir weichenin diesem Betracht, nur über die Richtung ihrer Bewe-gt! N-