2S III. Abtheilung. VI. Kapitel.
wenn man, von einer gewissen anfänglichen Geschwin-digkeit der Feuertheilchcn ; von einem gewissen Gesetzein dem Widerstände der Luft nach ihren Graden derDichtigkeit; und von einer gewissen beschleunigendenKraft der Luft durch einen gewissen Unterschied in derspecifischen Schwere zwischen diesem Fluidum und demFeuer, ausgeht: die Nichtigkeiten des Feuers am Uferdes Meers und in einer Höhe von a;zo Toisen in demVerhaltnisse der beyden beobachteten Wärmen warenWHierauf allein, dünkt mich, die Untersuchung des HerrnLambert sich einzuschränken: denn sonst finde ich dazuin der Physik keinen Grund; wie . ich beweisen will.
§- 7 55.
Erstlich nun setzt eine solche Formel voraus, daß dasVerhältniß der Grade der Wärme in verschiedenen Hö-hen der Atmosphäre immer dasselbe bleibe (denn ohnedies wäre ein Beyspiel nichts). Die Erfahrung sagt diesaber nicht, wie Herr von Saussüre gezeigt hat. Fer-ner hat eine anfängliche Geschwindigkeit des Feuers,das von der Erde aus sich in die Höhe bewegt, keinVerhältniß mit den Eigenschaften ausdehnbarer Flüs-sigkeiten , die, wenn sie sich von den Substanzen ent-binden, sich nach aller Richtung bewegen. Man würdevielleicht sagen, daß die Bewegung der Feuertheilchen,die sich von der Erde entwickeln, zerlegt, und auf eine ge-wisse mittlere Geschwindigkeit von unten nach oben rcdu-cirt werden kann. Aber nach der Hypothese muß eingewisses Verhältniß zwischen der anfänglichen Geschwin-digkeit in diesem Sinne und dem Widerstände der Lustseyn, damit daraus die Zunahme dieser Geschwindig-keit nach einem gewissen Gesetze erfolge; alle Theilchennun, in deren Bewegung die horizontale Richtung einmerkliches Element ausmachte, würden, durch den Wi-der-