2zc> III. Abtheilung. VI. Kapitel.
mometcrs verglichen) als es einige Stunden zuvorgewesen war.
§. 745-
Ich betrachtete diese Ungleichheiten (die mit vielenandern verwickelt waren) damals nur als Hindernisse zumeinem. Zwecke zu gelangen: und durch andre Gegen-stände fortgerissen, vorzüglich durch die öfteren Verän-derungen mit meinem Hygrometer, dachte ich nichtweiter an diese Versuche, bis man Wüster in Luftge-stült entdeckte; da sich dann meine Ideen auf die Mit-tel diese Entdeckung zum Nutzen der Meteorologie an-zuwenden, richteten. Damals ward ich, durch dasPhänomen der habituellen Trockenheit der obern Schich-ten der Luft so lange sie heiter bleibt, geleitet und durchdie Betrachtung, daß dieser Zustand nicht Statt habenkönne, wenn die Dünste, welche unaufhörlich in derBasis der Atmosphäre erzeugt werden, alle fortführen,auf das Hygrometer zu wirken; und meine Bemerkun-gen über die correspondirendcn Gange dieses Werkzeugsund des Thermometers in freyer Luft, verbanden sichmit dieser Idee, und ich sahe in diesem letzten Phänomennur eine andre Gestalt deS ersten. Denn weil alle Dün-ste, die sich in die Luft erheben, sich nicht in den obernSchichten der Atmosphäre wieder finden; so müssen wohldiejenigen, weiche uns also entweichen, ihre Gestalt ver-ändert haben. Alle Tageszeiten nun, d. h. die Gegen-wart und Abwesenheit des Lichts, könnten gar wohlnicht auf gleiche Art dieser Verandrung günstig seyn.Nach dieser Folge von Thatsachen und Ideen also s dieohne Zweifel noch sehr schwankend sind) kam ich endlichauf den Gedanken, daß durch die Sonnenstrahlen dieVerwandlung der wäßrigen Dünste in atmosphäri-sche Luft, bewirkt, oder vielleicht nur vorbereitet wird.
Hie-