Meteorologische Betrachtungen des Lichts. 229
Stellen befanden. Auf diese Art hatte ich die Wirkungder Wärme auf die Dichtigkeit der freyen Luft gesucht,indem ich fürchtete sie durch Versuche, die in verschlos-senen Gefäßen angestellt waren, nicht genau genug bestim-men zu können, und die weitern Betrachtungen worinnich mich hiebcy einlassen werde, wenn ich die Abhand-lung des Herrn Trembley über die Messung der Ho-hen durchs Barometer prüfe, werden beweisen, daßmeine Furcht nicht ohne Grund war.
H. 744.
Ich fieng in den Jahren 1780 und 178t, dieseBeobachtungen über die der Wärme in freyer Luft cor-respondirenden Verandrungen der Feuchtheit an: undseit einiger Zeit schien es mir, ohngcachtet der Veran-drungcn in den Verhältnissen zwischen denn Hygrome-ter und Thermometer zu denselben Tageszeiten, wovonich die Ursachen nicht einsahe, daß, wenn man diese Beob-achtungen stark vermehrte, sie mich zu meinem Zweckefuhren würden. Indem ich aber, die an den verschie-denen Theilen derselben Tage gemachten Beobachtungenunter sich verglich; so fand ich hier Verschiedenheiten indem Verhältnisse zwischen den Gangen der beyden Werk-zeuge, welche mich diesen Weg aufgeben ließen, weil erzu viele für diejenige, deren Wirkungen ich suchte, fremdeUrsachen in sich schloß. Wenn das Hygrometer desNachts bey der äußersten Feuchtheit stand, und dieSonne bey schönem Werter aufgieng, so war die, vomHygrometer angezeigte Vcrmindrung der Feuchtheit,einige Zeit weit größer, in Verglcichung mit dem Gangedes Thermometers als sie in der Mitte des Tageswurde; hernach wurde/ihr Zunehmen schleuniger gegenSonnenuntergang (immer mit dem Gange des Ther--
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