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Zweyter Theil (1788)
Entstehung
Seite
220
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22o III. Abtheilung. V. Kapitel.

gedampft, ließ sie eine kleine Menge Salz, das offen-bar Salpeter war, nach der Art wie mit dessen Auflö-sung getränktes Papier brannte."

Zu mehrerer Sicherheit stellte ich den Versuch miteinem Heber von größerm Durchmesser mit derselbenLuftMlschung an, die nach und nach hinein gebrachtwurde, biö die Funken keine merkliche Vcrmindrungzeigten. Die aus dem Heber gezogene Flüssigkeit haltemerklich den Geruch von Salpetersälire: bis zurTrok-kenheit abgcdunstct gab sie i, 4 Gran Salz, welchesehr nahe die Menge des Salpeters ist, den sie durchSättigung mit Salpetersäure gegeben hätte. Daserzeugte Salz, war, nach der Art wie mit seiner Auflö-sung getränktes Papier brannte, wahrer SalpeterIn dem ersten Versuche war die Menge der gebrauchtenLauge 35 Maaß, jedes von dem Volumen eines GransQuecksilbers; und die Menge der gebrauchten Luftartcnwar, 416 von denselben Maaßen phlogiftische und 914.dephlogistisirte Luft. Beym zweyten Versuche waren178 Maaß Lauge, l92O phlogistischcr und 4860 de-phlogistisirter Luft gebraucht. Man muß indeß be-merken, daß bey beyden Versuchen etwas Luft, oben imHeber übrig blieb, deren Natur ich nicht bestimmenkonnte; so daß das Verhältniß der verschluckten Men-gen der beyden Luftarteu nicht mit großer Genauigkeitbestimmt ist. " Herr Cavendifl) brachte Lauge oderLuftartcn in den Heber, durch den Druck einer Quek-silbersäule in einer gekrümmten gläsernen Röhre, anwelche eine Kugel geblasen war mit einer kleinen Röhre,die unter die Arme des Hebers treten muste. Diese Artvon Trichter wurde mit seiner ersten Quecksilbermengegewogen; und da durch das Hineinbringen neuer Men-gen von dieser Flüssigkeit in den obern Theil, die Luft

oder