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Zweyter Theil (1788)
Entstehung
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215
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Von der atmosphärischen Luft. 215

scheu Luft, die sich damit vermischt befindet, davonentzieht: wodurch letztre die Salpetersäure, die in ihreZusammensetzung eingeht, fahren laßt. Wenn aber diedephlogistisirte Luft nur in hinreichendem Verhältnissedaist, UN, alle insiammable Luft zu verzehren, so zer-setzt sie die phlogistlsche Luft nicht, und alsdann hatman keine Säure " hicmit verband Herr Cavendishfolgende Bemerkung: daß, wenn man gemeine Luftgebraucht, oder eine Mischung von deyhlogistisirterund phlogiftischer Luft, die beym Verbrennen dieselbeWirkung hervorbringt, das erzeugte Wasser, ohn-gcachtct des größern Ucbcrflusseö der letzten, niemalssauer ist: ohne Zweifel, sagt er, weil die Explosionalsdann zu schwach, und daher mit zu wenig Wärmebegleitet ist, um diese Luft zu ersetzen. (S. Crells chem.Annal. »786. 1. 99. Und Versuche von Herrn Grenüber denselben Gegenstand: Beytrage zu d. chem. Ann»z. 296.)

§. 7Z2.

Zum Beweise dieser Meinung über die Natur derphlogistifthen Luft führt Herr Cavendlfh das Ent-zünden des Salpeters mit Kohleu an; wobey, wie erglaubt, die Säure dieses Salzes fast ganz in phlogistl-sche Luft verwandelt wird.Daß die Säure ganzlichin Luft verwandelt werde, (sagt er) scheint bey dem Pro-zeß, wodurch man Salpererklyssus bereitet, zu ge-schehen. Denn wenn Salpeter und Kohle trocken sindso findet man fast nichts in dem zum Verdicken der Däm-pfe bestimmten Gefäße: sind sie aber feucht, so sammeltsich hier etwas Flüssigkeit, welche von dem, in den In-gredienzen enthaltenen (Wasser gebildet ist; mit etwasflüchtigem Alkali vermischt, das wahrscheinlich von derschlecht gebrannten Kohle herrührt, und mit ein wenig

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