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Zweyter Theil (1788)
Entstehung
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204
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204 Abtheilung. V. Kapitel.

jezt genauer die Gründe dieser Idee vortragen, und ei-nige Folgen die daraus fließen.

Zweyter Abschnitt.

Untersuchung der Frage: ob die atmosphärische Luft einsMischung zweyer Luftarten fly.

§. 721.

Als D. Priestley seine wichtigen Versuche über ver-schiedene LuftgattlMgen anfieng, so bemerkte er unterandern: daß bey allen Operationen, wo man voraussetzte, daß eine Substanz den Bestandtheil, welcherstählocu 'ston *) hecht, fahren ließe, die atmosphärischeLuft eine Vermindrung erlitt, es sey unmittelbar oderhernach durch die Verfahrcnsarten, welche die sst'S Luftzerstören. Er bemerkte weiter in diesem Betracht, daß,obgleich diese Operationen dem Anschein nach sehr ver-schieden waren, das luftförmige Rückbleibsel der atmo-sphärischen Luft immer von derselben Gattung war;und daß, durch welche dieser Operationen auch diesRückbleibsel hervorgebracht wäre, es zu andern mehroder weniger unfähig war: welches er seiner Unfähigkeitnoch mehr Phiogijlon aufzunehmen zuschrieb, und ausdiesem Grunde nannte er es phsogistische Lust. Erentdeckte darauf eine Gattung von Klstförmigem Fllli-dUM, das durch die Operation hervorgebracht wurde,wobei man Substanzen gebrauchte, die, der Annahme

nach,

K) S. Abriß der Lehre vom Phlogiston von Herrn deMorveau, (Chem. Ann. 1784 II. 67. von Herrn Wiegeleb- Ebend. >. 207. von Herrn Skopoli. Veytr. zud. chem. Ann. 1.4. 1.