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Zweyter Theil (1788)
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198
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198 III. Abtheilung. IV. Kapitel.

riaten Dünsten zugeschrieben werden kann, die sich imGefäße durch die ersten Explosionen verbreitet hatten.Diese Dünste , und selbst das an den Seiten des Ge-fäßes abgesetzte Wasser, bemächtigten sich augenblick-lich eines Theils von dem gelier, das durch die folgen-den Explosionen hervorgebracht wurde, und verhindertealso, daß die Warme nicht so groß war, als sie an-fangs um die kleinen Gruppen der beyden LuftaMN diesich nach und nach zersetzten, gewesen war.

§. 7rz.

Die Nothwendigkeit einer starken Hitze zur Bildungdes Wassers beym Verbrennen, fangt von der Erzeu-gung der brennbaren Luft durch den brennbaren Kör-per selbst an. Wir haben aus den Versuchen des HerrnÄVatt über das Del gesehen, daß ohngeachtet einesGrades der Hitze, woben die Retorte, wenn kein Deldarinn gewesen, roth glühete, dasselbe keine instam--mable Luft erzeugte, und daß, um sie zu erhalten,man das Del mit einer Substanz verbinden müsse, diees zwinge eine grvßre Hitze auszustehen. Und ich habedieselbe Bemerkung in den analytischen Untersuchun-gen über die Natur der brennbaren Luft von HerrnSennebier gcfunden; welches Werk eine Menge inte-ressanter Thatsachen über dies luftförmigc Fluidum ent-hält, dessen Wesen und Modifikationen die Chemie sosehr betreffen. Man sieht, sage ich, im 14WN Ab-schnitte dieses Werkes, Versuche des Herrn Sennebierüber die brennbare Lust aus dem Oele, die er erhielt,indem er Del mit Sande vermischte, damit es einestärkte Hitze aushielte; und auch alsdann war diese Lll/tmit keiner stren vermischt. Dies ist also der Zustand,in welchem sich die brennbaren Körper befinden müssen,um instammable Luft zu geben: und wahrscheinlich

würden