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Zweyter Theil (1788)
Entstehung
Seite
197
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Von der Bildung des Wassers in der Luft. 197

standthcile die ihn hier bilden konnten, sind unmittelbarbekannt. Folgendes ist der Abriß dieser im 4ten Ab-schnitt seines letzten Bandes erzählten Versuche, Indemer eine gewisse Menge von Wilss'l,' sammeln wo.'tc, dasdurch Verbrennen der reinen Luft mit einer gewissenMenge insiammablcr erzeugt war, die er aus Eisenund Vitriolsäure gezogen hatte; so machte er eine Mi-schung von diesen beyden Luftarten in hinreichenderMenge, um die Operation in demselben Gefäße oft zuwiederholen. Bey der ersten Operation brachten dieseLllflarten nur Wasser hervor; bey den folgenden aberwurde diese Menge Wasser immer geringer, und anseiner Stelle erschien Rauch, der im Gefäße ein schwar-zes Pulver wie Ruß absetzte. Hier ist also ein andresProdukt derselben Lllstarlcn, die anfangs nur Wassergegeben hatten: und es scheint mir, daß diese Vcran-drung in Absicht ihrer unmittelbaren Ursache den wasse--

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genseitigen Unterstützung gebrauchen. Die Regierunghat diese vaterlandische Erfindung wirksam unterstützt,um die Verfertigung dieser Lampen in Frankreich, undden Handel mit Fremden damit, zu beschleunigen. Vorallen diesen Begebenheiten, und folglich vor dem Hansdelstraktat, hatte Herr Argand die Hofnung die Erlaub,nist zu erhalten, die in England verfertigte» Lampennach Frankreich zu bringen. Jetzt wird, ohngeachtet desHandlungstraktats, das ausschließende Privilegium ihreEinsuhr verhindern.

Vor seiner Ankunft nach England, hatte sich HerrArg and in Langucdok aufgehalten, wegen sehr wichtigerErfindungen, die er bey der Destillation von Brannte-wein gemacht, weswegen er auch eine Belohnung vonden Ständen der Provinz erhalten hatte; und er hatauch eine Pension vom Könige bekommen, damit er sichbeschäftige, daselbst seine Methode fortzupflanzen.