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Zweyter Theil (1788)
Entstehung
Seite
190
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IAO III. Abtheilung. IV. Kapitel.

Aber der erste Theil, nämlich die Bildung von mehrermWasser, würbe immer aus folgenden Sätzen fließen:

1) daß bey jedem Verbrennen sich Brennbares, eine ge-wisse besonders dadurch unterschiedene Substanz entwick-le, daß sie allen brennbaren Luftarten gemein ist.

2) Daß diese Substanz auch dadurch unterschieden ist,daß sie einen Bestandtheil des Wassers ausmacht,z) Daß ihre Verbindung mit der Basis der depblvgi-srisirten Lust Wasser bilde. ,<.) Endlich, daß dieseVerbindung nur durch eine große Hitze erfolgen könne.Aus diesem Gesichtspunkte und vermittelst neuer Ver-suche vom D. Priestlei), will ich jetzt das Verhältniß derErzeugung des Wassers, mit der der Wärme beymVerbrennen des Oels, prüfen.

§. ?!2.

Ein unterscheidender Charakter der ArgandsshenLampe ist, daß das Oel hier ohne Rauch brennt, d.h.ohne diese Art von Ausdünstung, die, an den Körpernabgesetzt, Ruß bildet. Ueber die Natur dieser Sub-stanz, meldet uns D. Priestlei) in seinem letzten Bandefolgendes:Indem ich (sagt er S. 247.) Ruß in eineRetorte gethan und sie einer großen Hitze ausgesetzt,brachte ich so reine Lust hervor, daß, indem sie mit einergleichen Menge Salpeterluft vermischt wurde, der Restcz, 5 war: welches bey weitem den Grad der Reinigkeitder gemeinen Luft übertrift. Sie enthielt inzwischendennoch brennbare Luft, daher sie mit einer leichtenblauen Flamme brannte. Ich nahm darauf einen klei-nen Theil dieses Rußes, welcher diese Lust gegeben hatte;und indem ich ihn im Vakuum dem Brennpunkte einerLinse ausgesetzt, gaben > ^ Gran dieser Substanz 6 UnzenMaaß ittstammable Lust ohne Beymischung von sspcr,welche mit einer blauen Flamme brannte." Indem D.

Priest-