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Zweyter Theil (1788)
Entstehung
Seite
189
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Von der Bildung des Wassers in der Luft. M

Substanzen gebildet sind, noch außerdem, dem diesenSubstanzen gemeinschaftlichen Kohlenstoff enthalten;welches ihnen eine größre specifische Schwere giebt. Als-dann also, würde beym Zersetzen dieser inflammablenLuftarten durch ihr Verbrennen mit der reinen Luft,der erste von diesen Bestandtheilen Wasser bilden, indemer sich mit einem Theile der ?cinm Luft verbände undsie zerstörte; und der letzte würde mit dem Reste ffreLuft bilden, indem er sich hier verbindet, ohne ihm seineForm zu andern. Daher hätten endlich das Wafferund die ffre Luft nur die Basis der reinen Luft gemein.Jede dieser Theorien auf gewisse Klassen von Thatsachengestützt, lassen andre ohne Erklärung; dies zeigt, daßman noch nickt alle nöthigen Grundsätze hiezu besitze, esbeschäftigen sich aber damit zu viele geschickte Männer,als daß man sie nicht endlich erhalten sollte, und ich hoffe,daß sie alsdann wesentlich der Meteorologie nützen wer-den; dessen gemeinste Phänomene fodern, daß man dasWasser und Feuer unter allen Gestalten, worunter siesich verbergen, verfolge.

§. 7".

Indem ich jetzt diese Schlüsse aus den letzten Theo-rieen über die fffte und inßammable Luft, auf den Satzden ich im ersten Theile vorgetragen, anwende, nämlich;daß, wenn das Verbrennen der vegetabilischen Sub-stanzen mit mehrerer Wärme begleitet ist, sich mehrWasser und weniger ffpe Luft bilde," so muß man da-von den letzten Theil abschneiden; weil nach diesen Theo-rieen die ffre Luft sich bey jedem hinlänglichem Gradevon Warme bilden müßte, durch Verbindung desKoh-"lenstoffs mit einem Theile der Basis der dcphiogisti--sirten Luft, welche in der atmosphärischen Luft, diedurch das Verbrennen angegriffen wird, enthalten ist.

Aber