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Zweyter Theil (1788)
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188
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iZg III. Abtheisung. IV. Kapitel.

baren Luft bildet, sich in einigen Substanzen ohne denandern Bestandtheil des ÄAassers befinden, und alsonur das Phlvgiston seyn-könne, statt dessen Daseun dieseHupothese aufgestellt ist: und viele geschickte Physikersind noch dieser Meinung. Man wirft auch gegen dieHypothese über die fixe Luft ein; daß, wenn diese Luftdurch eine Vermischung von rothem Präcipitat mitEifenfeilspähne, hervorgebracht wird, wie in dem oben(§. 7cc> ) angeführten Versuche des D. Priestley, sienur durch Verbindung der Basis der reinen Luft mit derin der infiammabien, gebildet seyn könne: weil diesebeyden Lufrarten von denselben beyden Substanzen dieeinzigen rcspektiven Produkte sind, wenn man sie abge-sondert erhitzt. Da aber diese Fragen noch nicht zurEntscheidung fertig zu seyn scheinen; so will ich die Ver-änderungen erklären, welche diese neuen Hypothesen inder meinigen erforderten, wenn sie durch Erfahrungenbewiesen würden.

§. 7lv.

Wir haben oben (§.701.) gesehen, daß, bey derZerlegung verschiedener brennbarer Luftarten vom D.Priestley, die leichtesten die reine Luft, mir der siesich bey ihrem Verbrennen verbanden, und so Wasserbildeten, ganzlich zersetzten; anstatt daß die schwerernnur einen Theil dieser Luft zersetzten und mit dem übri-gen fixe Lust bildeten. Man könnte also nach diesenneuen Hypothesen glauben; daß die leichtesten brenn-baren Luftarten zur Basis nur die Substanz haben,welche, mit der Basis der reinen Luft verbunden. Was.fcr bilde; und daß daher das gleichzeitige Verbrennendieser beyden Luftarten, Wasser erzeuge, ohne fixeLuft. Daß aber die schwerern Gattungen dieser Luft-arten, welche durch vegetabilische oder animalische

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