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Zweyter Theil (1788)
Entstehung
Seite
185
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Von der Bildung des Wassers in der Luft. 185

und daß zugleich daraus die Dauer einer größcrn Wärmeerfolge. Unter den angeführten Phänomenen um dieseMeinung zu unterstützen, erwähnte ich der ArgandschenLampe, die wegen ihrer großen Helligkeit, die mit sovieler Wärme verbunden, merkwürdig ist. Indem ichzum Beweise der Theorie hinzufügte; daß, bey einem,vom Herrn Llrgand selbst angestellten Versuche, eine sei,ner Lampen, über welcher er einen Helm anbrachte, in2 Stunden eine halbe Unze Wasser gegeben habe, ohn-geachtet der Unvollkommcnheit dieses Mittels das erzeugteWasser zu sammeln. Einer meiner Freunde, dem ichdiesen bereits gedruckten Theil meines Werks mittheilte,warf gegen dieses Beyspiel ein:daß das Verbrennenjeder vegetabilischen Substanz nothwendig fipe Lufthervorbrächte, und daß das, im Versuche von HerrnArgani), gesammelte Wasser, von dem Wailraths-öle herrühre, das er gebrannt hatte, worinn das Wassereinen Bestandtheil ausmachte." Ich habe dieses Ein-wurfs in meinem Anhange erwähnt, und daß er michnöthige, diesen Gegenstand wieder vorzunehmen; welches ich hier thun will.

§. 707.

Ich wünschte erst zu erfahren wie viel Wasser manauS dem WalU 'alhM durch starkes Kochen ziehenkönne; und Herr Watt gab mir es nach einem seinerVersuche an, wovon er mir folgende Umstände mittheilte.Der Anfang der Operation brachte kein Wasser her-vor, zum wenigsten bemerkte ich keines; aber das Delselbst ficng an bey einer Hitze, die ein wenig über der deSsiedenden Wassers war, zu verdampfen. Bald daraufhörte diese Destillation auf; bey vermehrter Wärme aberficug sie wieder an und ich sahe nun wässrige Dünstesich im Recipiemen ve» dicken. Als der Boden der Retorte

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